Eselfest am 24.01.2016

Bilder vom Eselfest

Am 24.01.2016 fand wieder das Eselfest im Gemeindehaus statt. Neben der Abgabe, der über die Advents-und Weihnachtszeit gefütterten Esel, wird immer auch noch über das aktuelle Projekt aufgeklärt.
 Zu Beginn gab es Kaffee und Kuchen und es bestand die Möglichkeit zum regen Austausch. Im Anschluss wurde nochmals, mittels eines Filmes über die Situation der Bauern in Indien aufgeklärt. Ausgebeutet von großen Konzernen, die ihnen chemische Düngemittel, Pestizide und genetisch veränderte Reissorten verkaufen, überschulden sie sich oft und begeben sich in Zweifelhafte Vertragsverhältnisse. Ein weiterer Kurzfilm zeigte auf, wie Navdanya, der Projektpartner von Brot für die Welt, Auswege aus diesem Teufelskreis gewährt. Durch traditionelle, nachhaltige und ökologische Landwirtschaft und den Aufbau von Saatgut-Banken haben die Bauern wieder genug zum Leben und können von ihrer Arbeit ihre Familien ernähren.
Der Tag wurde mit einem gemeinsamen Gottesdienst zur Jahreslosung abgeschlossen.
Durch die 32. Aktion Esel wurde ein gutes Spendenergebnis erzielt. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an alle Spender, Helfer und Unterstützer der Aktion Esel.

Lars Otte

 

 

33. Aktion Esel in Neckarrems

Unser Projekt für die Aktion Esel: Zukunft durch Vielfalt

Die Bundesrepublik Indien ist mit 1,2 Milliarden Menschen die größte Demokratie der Erde. Obwohl Indien in den letzten Jahren ein enormes Wirtschaftswachstum verzeichnete müssen immer noch ca. 70 Prozent der Inderinnen und Inder mit weniger als 2 Dollar am Tag auskommen. Jedes dritte indische Kind gilt als chronisch unterernährt, etwa die Hälfte der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser. Brot für die Welt möchte mit seiner diesjährigen Kampagne „satt ist nicht genug“ Aktionen fördern, die sich gegen Mangelernährung und einseitige Landwirtschaft einsetzen.
Wir unterstützen dieses Jahr das Projekt „Zukunft durch Vielfalt“ der Organisation Navdanya in Indien. Die indische Regierung fördert vor allem die industrielle Landwirtschaft, deswegen kämpfe viele Kleinbauern ums Überleben. Die Folge sind oft riesige Monokulturen und genetisch verändertes Saatgut.
Um dem etwas entgegen zu setzen, gründete Vandana Shiva bereits 1991 die Organisation Navdanya (Hindi: 9 Samen). Vandana Shiva ist eine weltweit anerkannte Wissenschaftlerin und Umweltaktivistin. Sie setzt sich mit ihrer Organisation für den Erhalt der biologischen Vielfalt und die Förderung ökologischer, kleinbäuerlicher Landwirtschaft ein.
Die Organisation unterstützt gezielt kleinbäuerliche Familien indem sie traditionelle Saatgutsorten zur Verfügung stellt und eine Saatgutbank anlegt, und die Kleinbauernfamilien ausbildet, damit diese eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft betreiben können. Vor der Unterstützung durch Navdanya bestand der Alltag häufig nur aus großen Monokulturen, die auf Hybridsaatgut, Düngemittel, Pestiziden und Schulden beruhen.
In der aktuellen Projektphase unterstützt Navdanya ca. 1000 Kleinbauernfamilie in 100 Dörfern in fünf indischen Bundesstaaten. Auf der Versuchsfarm in Dehradun werden 100 Personen zu SaatgutbwahrerInnen ausgebildet.

Kostenbeispiele:
Saatgut-Paket für einen Küchengarten: 30€
Informationsveranstaltung für 100 Personen: 100€
1 Fuß-Wasserpumpe zum Bewässern eines Kleingartens: 150€

 

 

Aktion Esel 32. Aktion 2014 Start am 7.12.2014

Das Eselfest

Über Weihnachten läuft wieder die Aktion Esel. Bei der 32. Aktion von Brot für die Welt unterstützen wir das im Gottesdienst am 7. Dezember vorgestellte Projekt "Gitarren statt Gewehre". Nach dem Gottesdienst kann jeder der möchte, einen Holzesel mit nach Hause nehmen, der gefüttert werden darf. Das Eselfest am 25. Januar an dem alle Esel zurückkommen sollen, ist dann der Abschluss der Aktion.

 

Bilder vom Eselfest