Kooperation der Remsecker evangelischen Kirchengemeinden

Remsecker Evangelische Kirchengemeinden loten Zusammenarbeit aus

Die rückläufige Zahl evangelischer Kirchenmitglieder wirkt sich in kommenden Jahren auf die Zahl der Pfarrstellen in Remseck aus. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die jetzt vorhandenen 4,5 Stellen in den vier Remsecker evangelischen Kirchengemeinden im Jahr 2024 reduziert.

Das sieht der so genannte Pfarrplan vor, den die Evangelischen Landeskirche in Württemberg im Sechs-Jahres-Zeitraum erstellt. "Wir sind aufgerufen, Wege einer Zusammenarbeit zu suchen", begrüßte der Neckarremser Pfarrer Klaus-Dieter Gress zahlreiche Gäste bei einem Informationsabend im Neckarremser Gemeindehaus, zu dem die vier evangelischen Remsecker Kirchengemeinden eingeladen hatten. Man wolle den Gemeindegliedern frühzeitig die Tatsachen aufzeigen und sie in den Prozess einbinden. Die Fakten sind deutlich. Nur noch 3,15 Pfarrstellenanteile weist der Pfarrplan 2024 rechnerisch für Remseck aus. Wie viele Stellenanteile letztendlich dem Rotstift zum Opfer fallen, ist offen. Den Beschluss darüber wird die Bezirkssynode des Kirchenbezirks Ludwigsburg im nächsten Frühjahr fällen. 

An einem Zusammenwachsen führe in Remseck kein Weg vorbei, machte die Hochberger Pfarrerin Elke Goldmann deutlich: "Die Zeiten, dass jeder Ort seine eigene Vollzeitpfarrstelle behält, sind vorbei", verwies sie auf ihre eigene Erfahrung. Vor drei Jahren fusionierten die ehemals selbstständigen evangelischen Kirchengemeinden Hochberg und Hochdorf zur Christuskirchengemeinde Remseck unter dem Zwang, eine halbe Pfarrstelle einzusparen. Noch viel länger, nämlich seit 2003, arbeiten bereits die evangelischen Kirchengemeinden Neckargröningen und Aldingen zusammen. Auch dort erforderte der Pfarrplan 2006 die Streichung einer halben Pfarrstelle. Unberücksichtigt bleibt bei den Rechenspielen der sechste Remsecker Ortsteil Pattonville, der auf der kirchlichen Landkarte komplett zu Kornwestheim zählt.

Die Aussicht auf eine Zusammenarbeit mit den Nachbarn barg an dem Infoabend wenig Zündstoff. 

"Remseck am Neckar wächst seit über 40 Jahren zusammen, warum dann nicht auch die Kirchen?" fragte ein Zuhörer. 

Zumal längst ortsteilübergreifend gedacht wird. Zwischen 15 und 18 gemeinsame evangelische oder ökumenische Gottesdienste errechnete der Neckargröninger Pfarrer Achim Dürr im Jahresdurchschnitt. Oftmals seien es gerade die von allen Remsecker Gläubigen gefeierten Veranstaltungen, die zu den Höhepunkten des kirchlichen Jahreskalenders gehörten.

In welche rechtliche Form eine künftige Zusammenarbeit gegossen wird, bleibt den Kirchengemeinden selbst überlassen. Von Seiten des Oberkirchenrats (OKR)wird im Findungsprozess eine Fachberatung angeboten. Seit rund einem Jahr begleiten die beiden OKR-Mitarbeiterinnen, Amelie Seifert und Nicolle Walliser, den aus den vier Kirchengemeinden gebildeten Kooperationsausschuss. 

Kritischer gestalteten sich an dem Abend die Fragen nach der Aufrechterhaltung des bestehenden kirchlichen Angebots. Man dürfe sich nichts vormachen. "Der Stellenrückgang bleibt nicht folgenlos", so Goldmann. Die pfarramtliche Grundversorgung mit den Kasualien wie Taufen, Beerdigungen oder Festgottesdienste bleibe unangetastet. Darüber hinaus pflege jede Gemeinde eine Reihe besonderer Angebote, beispielsweise in der Kinder-, Familien- oder Seniorenarbeit. Hier werden Einschnitte unvermeidbar. Wie diese Angebote in Remseck gebündelt werden können, sei Gegenstand der Überlegungen in den nächsten Jahren. Zuviel Zeit sollte dabei nicht vergehen. Zumal der Kirchenbezirk Ludwigsburg eine Prognose für das Jahr 2030 gestellt habe, nach der weitere Pfarrstellenanteile in Remseck entfallen werden.

Dessen Dekan Winfried Speck trat vehement der Resignation entgegen. "Frust und Klagen haben zweifellos ihren Platz. Eine Neuausrichtung bringt auch Chancen mit sich", sagte Speck. In einer Reformgemeinde wie Remseck sei man gut beraten, über den eigenen Kirchturm hinaus zu blicken. Er ermutigte die vier evangelischen Kirchengemeinden weiter aufeinander zu zugehen und die gemeinsame Zukunft voran zu treiben.

Pfarrer Gress gab zum Abschluss noch einen Ausblick, wie es weitergehen wird, zum Beispiel mit der Nacht der Kirchen, einer ökumenischen Veranstaltung aller Remsecker Kirchengemeinden am 28. Oktober 2017. Mit den Segensworten des Remser Ortspfarrers machten sich alle wieder auf den Nachhauseweg, woher auch immer sie gekommen waren.

Goldene Konfirmation am 12. März 2017

Feier der Goldenen Konfirmation

Am 12. März 1967 wurden viele Jugendliche aus den Jahrgängen 1952 und 1953 von Pfarrer Tränkle konfirmiert. 50 Jahre später feierten einige ihre Goldene Konfirmation mit Pfarrer Gress in der Michael – Sebastianskirche. Zu den feierlichen Klängen des Posaunenchors zogen die Jubilare in ihre Kirche ein. Herbert Eberle gab einen Einblick in die damalige Zeit. Bewegt erhielten die Goldenen Konfirmanden nochmals ihren Denkspruch und feierten miteinander das Abendmahl. (Auf dem Bild fehlen einige Jubilare.)

 

Frauen-Palaver am 11. März 2017

Spende des VfB Fußball für die Diakoniestation Remseck

Spende des VfB Fußball für die Diakoniestation
Am Samstag hatte der VfB Neckarrems Fußball zur Apres – Ski Party auf den Hummelberg eingeladen. Bei der Gelegenheit überreichte der 1. Vorsitzende Thomas Traeger einen symbolischen Scheck an Pfarrer Klaus – Dieter Gress als Vorstandsmitglied der Diakoniestation. Es handelt sich um die Einnahmen aus dem letzten Weinfest des VfB, die traditionell für einen sozialen Zweck gespendet werden. Somit unterstützt der Verein für herausragenden Fußball die herausragende Arbeit der Diakonie in unserer Stadt.  Ganz herzlichen Dank dafür.

 

 

KonfiCup am 4. Februar 2017 in Remseck

Konficup
Am Samstag schnürten die Konfis aus vier Kirchengemeinden ihre Sportschuhe und traten beim Konficup in der Sporthalle Regental an. Veranstalter dieses Fußballturniers für Konfirmanden war die Kirchengemeinde Neckarrems. Thomas Schickle und Pfarrer Klaus – Dieter Gress haben dieses sportliche Event zum dritten Mal für den Kirchenbezirk Ludwigsburg organisiert. Viele fleißige Hände halfen mit beim Aufbau und der Bewirtung. Mit einer Siegerehrung und Andacht endeten ein paar erlebnisreiche Stunden, in denen vor allem die Jugendlichen viel Spaß hatten. Sieger des Turniers wurde Aldingen, unsere Jungs und Mädels sicherten sich den dritten Platz.

 

 

Stimmungsvoller Gospelgottesdienst erntet viel Beifall

Am Sonntagabend war die Kirche voll wie an Heiligabend. Und die Zuhörer geizten nicht mit Beifall für die beiden Chöre Gospel and more sowie Pop Collection. Beide werden von Margit Götz – Balzer geleitet. Zu zwei Liedern aus Afrika stellten sich die Chormitglieder auf. Die Beiträge waren von Pfr. Klaus – Dieter Gress in den Rahmen eines Abendgottesdienstes eingebaut. Antje Läubin und Daniel Koch sangen im Duett und Alexia Zirn begleitete sich zu zwei wunderschönen Liedern auf der Ukulele. Es war ein stimmungsvoller Abend in unserer Kirche. Anschließend standen noch viele Besucher zum winterlichen Umtrunk zusammen. Gospel and more freut sich über neue Mitsängerinnen und Sänger. Die Proben finden zweiwöchentlich am Samstagvormittag im Gemeindehaus statt.