Weihnachten 2016

Rückblick auf Weihnachten
Dieses Mal war Weihnachten nicht unbeschwert wegen des Anschlags in Berlin. Was dort passiert ist, konnte einen erschaudern lassen. Das Motto der Predigten von Pfarrer Gress in den Gottesdiensten war deshalb eher ehrliche statt fröhliche Weihnacht. Denn Gott kam in der Mitte der Nacht, wo es einen fröstelt, zu uns Menschen, um Licht ins Dunkle dieser Welt zu bringen. Die Kinderkirche hatte ein überzeugendes Krippenspiel dargeboten, dem viele Eltern und Fans zuschauten. Auch die besinnlicheren Töne in der Christvesper und das Entzünden der Kerzen in der Christnacht beeindruckten. Die beiden Festtagsgottesdienste wurden vom Posaunenchor und vom Gospelchor gestaltet. Viele Besucher schauten sich die Krippe an.
Rückblickend ein großes Dankeschön allen, die zu diesen Gottesdiensten beigetragen haben.

Scheckübergabe der Landfrauen

Adventsfeier der Landfrauen im Gemeindehaus
Anlässlich der Adventsfeier der Landfrauen überreichte Gertrud Haag den Erlös des Weißwurstfrühstücks an Pfarrer Klaus – Dieter Gress. Immer am Neckarremser Kirbesonntag servieren die Landfrauen nach dem Gottesdienst Weißwürste mit Bier im Gemeindehaus. Der Gewinn geht als Spende an die Kirchengemeinde. Ganz herzlichen Dank dafür.

Nikolausgottesdienst am 6. Dezember 2016

5. Nikolausgottesdienst
Ein kleines Jubiläum feierten die Kinder und Eltern des Kindergartens „Unterm Regenbogen“ am 6. Dezember. Es war wieder soweit: der Sankt Nikolaus besuchte die Michael – Sebastianskirche. Die Erzieherinnen hatten ein paar Lieder und Gedichte mit den Kindern vorbereitet, der Bischof erschien im stattlichen Gewand mit Mitra und Stab. Ehrfürchtig ließen sich die Kinder von ihm und Pfarrer Gress beschenken. Es war wieder eine schöne Stunde am Nikolaustag in unserer Kirche. Herzlichen Dank den Eltern für den anschließenden Ständerling.
 

Christbaumfest am 26. November 2016

5. Neckarremser Christbaumfest
Am Samstag vor dem 1. Advent kündigen viele Vorbereitungen in der Küche, im Saal und draußen ein Ereignis an: das Christbaumfest. Diesmal bereits das Fünfte im Haus am Remsufer. Also ein kleines Jubiläum, auf das sich besonders Bruno Baur, Hausdirektor Michael Suchaneck und Pfr. Klaus-Dieter Gress als Initiatoren freuten. Wie immer gab es Waffeln, gebacken von Konfirmanden, auf den Stationen, während sich im Saal viele Besucher Kaffee und Kuchen servieren ließen. Ein kleiner Weihnachtsmarkt bot einiges an Handarbeiten zum Kauf, von verschiedenen Händen gefertigt, auch von einer Bewohnerin des betreuten Wohnens. Posaunenchor und Gospelchor sorgten für vorweihnachtliche Stimmung. Die Grillwürste, Glühwein und Punsch gaben den Duft eines Weihnachtsmarktes, der mittlerweile viele Besucher anlockt. Es war wieder ein Christbaumfest, an dem alle ihre Freude hatten, ganz besonders die Bewohner des Hauses am Remsufer. Aber auch die Konfirmanden waren zufrieden, etwas müde am Abend nach all der getanen Arbeit. Allen, die so fleißig mitgeholfen haben, ein herzliches Dankeschön.

Mitarbeitergottesdienst am 06. November 2016

Gottesdienst der Mitarbeit

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Kirchengemeinde waren zu einem besonderen Gottesdienst eingeladen. Zum Thema „Mitarbeit“ hatte Pfarrer Gress Lieder und Bibeltexte ausgewählt, die bestärken sollten, aber auch aufatmen lassen von den vielfältigen Aufgaben, die im Großen wie Kleinen zu bewältigen sind, damit Gemeindearbeit funktioniert. Die Hochberger Band Seibis & Friends übernahm den musikalischen Part als Premiere in Neckarrems. Damit auch der Leib gestärkt wird, war im Gemeindehaus ein Brunch vorbereitet, sodass gute Stimmung beim gemeinsamen Essen herrschte.

Allen, die zu diesem wohltuenden Sonntag beigetragen haben, sei es musikalisch oder in der Küche sei ganz herzlich gedankt.

Weißwurstfrühstück am 16. Oktober 2016

Gottesdienst mit anschließendem Weißwurstfrühstück der Landfrauen im Gemeindehaus

 

Ein weiteres Event des Remsecker Kirbewochenendes war der Gottesdienst mit anschließendem Weißwurstfrühstück der Landfrauen im Gemeindehaus.

Im Gottesdienst berichteten die Konfirmanden von ihrem Ausflug in die Bäckerei Lutz und erzählten von der Aktion Brot für die Welt: "5000 Brote" an der sie teilnahmen. Die Brote wurden an diesem Wochenende im Gemeindehaus zugunsten von Brot für die Welt verkauft.

Nach dem Gottesdienst sind noch viele Gottesdienstbesucher der Einladung ins Gemeindehaus gefolgt. Der Erlös des Frühstücks ist für die Kirchengemeinde Neckarrems bestimmt.

Herzlichen Dank an die Landfrauen Neckarrems für das Weißwurstfrühstück, das sie nun schon zum vierten Mal angeboten haben.

 

 

Gemeindefrühstück am 15.10.2016

Was wirklich glücklich macht

Wenn ich erst reich bin...; Wenn ich im Lotto gewonnen habe...; Wenn ich den Traumpartner gefunden habe..... So oder ähnlich könnte die Rezeptur für Glücksgefühle lauten. Cornelia Mack, Referentin beim Gemeindefrühstück der Evangelischen Kirchengemeinde Neckarrems, hält von solchen Träumereien wenig. Im Gegenteil.  "Das Denkmuster 'Wenn-dann' ist ein typischer Glücksverhinderer", so die 55jährige bei ihrem Vortrag im Evangelischen Gemeindehaus. Erfüllte Wünsche seien keine Glücksgarantie. Jedes erfüllte "Wenn" ziehe sofort neue Wünsche und Bedürfnisse nach sich, sagte die diplomierte Sozialpädagogin vor den 50 Besuchern des Frühstückstreffens. Was Menschen wirklich befriedigt oder glücklich mache, sei häufig völlig unabhängig von den äußeren Bedingungen. Forschungsergebnisse über Lottomillionäre hätten nachgewiesen, dass acht von neun Glückspilzen nach dem Megagewinn unglücklicher geworden seien. Der neunte sei vermutlich deshalb vom gleichen Schicksal verschont geblieben, weil er sein Geld in eine Wohltätigkeitsstiftung gesteckt habe und anderen damit helfen könne.
Ähnlich wirkungsvolle Glücksverhinderer seien mangelndes Selbstwertgefühl oder der Hang zum Vergleich mit anderen Menschen. „Die Folge von Vergleichen ist Unzufriedenheit und Neid“, sagte Mack.
Was dagegen wirklich glücklich macht, stehe schon in der Schöpfungsgeschichte.
„Sowohl in der Bibel als auch in der heutigen Glücksforschung finden wir erstaunliche und auch in vielen Punkten übereinstimmende Ergebnisse“, befand die vierfache Mutter und Autorin zahlreicher Bücher.
Dazu gehörten menschliche Beziehungen, ohne die Adam nicht glücklich geworden wäre. „Der Mensch braucht einen Gegenüber“, so Mack. Auf der Erde habe es zudem viel Genüssliches gegeben. Bewusst zu genießen, nicht im Übermaß,  sei für das Glücklich sein wichtig.
Indem sich der Mensch die Welt untertan machen sollte, gibt Gott dem Menschen zugleich eine Aufgabe: einen Sinn im Leben, der zum Glücklichsein benötigt würde. Auch im Rhythmus von Arbeit und Entspannung, dem Sonntag als Ruhetag zum Innehalten sei ein biblisches Prinzip des Lebensglücks vorgegeben. Und nicht zuletzt sei  die Dankbarkeit die beste Vorsorgemaßnahme gegen negative Gedankenspiralen, eine „Schutzmauer um die Seele“.

Zum Wohlbefinden an diesem Vormittag trug zweifelsohne auch das leckere Frühstücksbuffet bei, das ein Team um die Hauptorganisatorin Christel Gress vorbereitet hatte. Ihr eigenes Frühstücksprogramm hatten die Kinder. Sie setzten das Thema „Glücklich sein“ beim parallel stattfindenden „Playday“im Untergeschoss des Gemeindehauses bei  Spielen und Basteln in die Tat um.

 

 

Konfirmanden backen für Brot für die Welt

Konfirmanden backen 5000 Brote für die Welt
Klingt gut, diese Aktion von Brot für die Welt. Und da die Bäckerei Lutz uns dazu eingeladen hatte, machten wir auch gerne mit und fuhren an einem Mittwoch zur Backstube ins Schießtal. Das war mal ein ganz anderer Konfiunterricht. Nachdem wir mit Schürzen und Kopfbedeckungen ausgestattet waren, ging es ans Handwerk. Teigkunde, Teig nach Augenmaß auf die Waage, Brote formen und in Körbchen legen. „Augenmaß und Handgewicht sind des Bäckers erste Pflicht“, hat uns Herr Lutz beigebracht. Während die Brote im Ofen waren, haben wir uns an Brezeln versucht. Ziemlich stolz auf unsere Backkunst verließen wir zufrieden die Backstube. Am Gemeindefrühstück schließlich konnten wir unsere Holzofenbrote für einen guten Zweck an Mann und Frau bringen. Ganz herzlichen Dank an die Bäckerei Lutz!

Erntedankfest 2016

 

Zufriedene Mienen am Erntedankfest


Eine Woche vor dem eigentlichen Termin, also schon am 25. September, feierte die Neckarremser Kirchengemeinde ihr Erntedankfest in der Michael – Sebastianskirche.

 

 

Zu den feierlichen Klängen des Posaunenchors zogen die Kindergartenkinder mit ihren Erntegaben in die Kirche ein. Die Erzieherinnen des evangelischen Kindergartens „Unter dem Regenbogen“ hatten in ihren Gruppen „Kirchenfenster“ zu den Schöpfungstagen gebastelt und stellten sie im Gottesdienst vor, und ein leeres Fenster gestalteten die Gottesdienstbesucher sogar selbst mit ihren Beiträgen zum Thema Dank. Der Altarraum war reich geschmückt mit allerlei Gaben von Acker und Feld und auch mit Lebensmitteln aus den Regalen.

 

 

 

Die Kirche jedenfalls war voll wie an Weihnachten und viele pilgerten zum Mittagessen ins Gemeindehaus hinüber. Flugs wurde das Essen ausgeteilt, das kostenlos war, weil ein Gemeindeglied dafür spendete. Jeder sollte an diesem Tag des Dankes für die Lebensmittel mitessen können und es sich gut gehen lassen, ohne in den vielleicht schmalen Geldbeutel zu schauen. So herrschte eine fröhliche Stimmung im bis auf den letzten Platz gefüllten Gemeindesaal. Auch am Kuchenbüffet wurde man unentgeltlich bedient. Dennoch füllte sich eine Spendenschachtel für die Ludwigsburger Vesperkirche ganz ordentlich. Die fleißigen Helfer der Gemeinde freuten sich an den zufriedenen Mienen der Gäste und gingen nach getaner Arbeit an diesem Erntedankfest beglückt nach Hause.

Sommerfest am 26.06.2016

Rückblick auf unser Sommerfest

Der Gottesdienst wurde musikalisch von Gospel and more umrahmt, ein Kind wurde getauft und unsere neuen Konfirmanden bekamen ihre Bibeln überreicht und wurden der Gemeinde vorgestellt.

Nach dem Gottesdienst ging es im Gemeindehausgarten bei schönem, sonnigen Wetter weiter. Der Posaunenchor spielte zum Mittagessen. Die Kinder genossen das abwechslungsreiche Bastel- und Kletterangebot im UG unseres Gemeindehauses mit den Jugendmitarbeitern. Bei Kaffee und Kuchen und guten Gesprächen ist der Nachmittag ausgeklungen.

Im Namen der Kirchengemeinde danken wir allen, die zum Gelingen unseres diesjährigen Sommerfestes beigetragen haben.

 

 

Das Frauen-Palaver im Backhäusle


Am Samstag 18. Juni 2016 haben wir vom Frauen vom Frauen-Palaver zum Thema
"Brot des Lebens" - Brot und mehr' ins Backhäusle der Landfrauen
Neckarrems eingeladen.
Wir hatten einen rundum schönen Nachmittag,
haben einiges übers Brotbacken gelernt,
eine biblische Besinnung zum Thema Brot gehört,
zusammen Lieder gesungen,
die leckere Dinnede gegessen
und jede durfte ein Holzofenbrot mit nach Hause nehmen.
Das kurze Gewitter hat unsere Stimmung nicht getrübt. Als die Dinnede
fertig war, konnten wir sie bei Sonnenschein genießen.
Danach kam das Brot in den Ofen, das zuvor von unseren
Frauen gelaibt wurde.

Wir möchten uns ganz herzlich bei Gertraud Haag und Ute Paulwitz
bedanken, die sich die Zeit genommen haben um mit uns zu backen.

 

 

Die neue Konfirmandengruppe des Jahrgangs 2016/2017

Unsere neue Konfirmandengruppe hat schon einiges zusammen erlebt.

  • Das Frühstück mit Jugendmitarbeitern am 4. Juni,
  • die dreitägige Freizeit in Fischbach am Bodensee
  • und die Bibelübergabe beim Sommerfest unserer Kirchengemeinde.

Die Konfirmation findet am 14. Mai 2017 in der Michael-Sebastianskirche statt.

 

Wir heißen Euch herzlich willkommen!

 

 

RemsTotal am 05.06.2016

Gottesdienst bei RemsTotal


Am Wochenende war total etwas los entlang der Rems:

RemsTotal.17 Kommunen haben sich wie Perlen an der blauen Kette des Flusses aufgereiht. Es wurde geradelt, gegessen, gefestet. Und am Sonntag feierten die katholischen, evangelisch -  methodistischen und evangelischen Gemeinden Remsecks einen Openairgottesdienst an der Gemeindehalle Neckargröningen. Entsprechend den Perlen der Gemeinden an der Rems ging es um Perlen des Glaubens wie Ich, Geheimnis, Liebe, Stille und Gott. Anschaulich wurden sie vorgestellt, sogar ein Zauberkunstück war zu sehen. Die Kinder sparten nicht mit guten Antworten und es war eine schöne, harmonische Atmosphäre.

Die Posaunenchöre Remseck haben dazu musikalisch beigetragen. Ein Dank gilt der Stadt für die gute Zusammenarbeit.

Gottesdienst beim Blütenfest am 24.04.2016

 

Wir danken dem Obst- und Gartenbauverein, dass wir jedes Jahr einen Gottesdienst beim Blütenfest feiern dürfen. Herzlichen Dank auch an den Posaunenchor für die musikalische Gestaltung.

 

 

Kabarettabend: Machs nochmal Martin

Martin machts nicht nochmal

Nach 500 Jahren wieder als Praktikant auf der Erde? Was ist aus der evangelischen Kirche geworden? Muss sie wieder einmal reformiert werden? Pfarrer Wolfgang Bayer aus Schwäbisch Hall gastierte am vergangenen Samstag im evangelischen Gemeindehaus mit seinem kirchenkabarettistischen Auftritt „Mach's noch einmal Martin“.

Im schwarzen Talar und mit Barett schlüpfte er in die Rolle des Reformators, der von Petrus angewiesen, Württemberg in Gestalt eines schwäbischen Gemeindepfarrers aufzusuchen. Um im Kreise der Amtskollegen nicht aufzufallen, musste Martin Luther erst fehlerfrei den Dialekt - "Geschdern han i zum Veschper a Oi gessa" - pauken und auf seiner Inspektionsreise inkognito als Martin Bruddler firmieren. Und zu bruddeln hatte er genügend. In seiner fünfhundertjährigen Abwesenheit hat sich einiges verändert. "Fitnessgymnastik, Papierflieger-Baukurs, Zierpflanzen-Vorträge. Ich finde eine Wohlfühlkirche, in der mehr seltsame Angebote gibt als Gottesdienste. Auch der Blick in das Evangelische Gesangbuch erstaunte Luther: "Noch immer stehen 30 Lieder von mir drin. Warum? Weil sie nichts kosten. Das Urheberrecht ist abgelaufen. Neues, Aufrüttelndes  wäre nötig. "Meine Melodien vor 500 Jahren waren damals Volkslieder, die die Leute auf der Straße sangen", so Luther.

Für die rund 70 Zuhörer war es ein vergnügliches Erlebnis zuzuhören, wie sich der große Reformator mit so seltsamen Dingen wie Fernsehen, Twitter und Internet, nicht zu vergessen den Institutionen "seiner" evangelischen Kirche auseinandersetzte. Darf in der Kirche geschmunzelt, gekichert, applaudiert werden? Hat Jesus gelacht? Generationen von Theologen haben sich über diese Fragen den Kopf zerbrochen. Luther alias Bruddler wagte es gar, im Gottesdienst anstatt im Lutherdeutsch aus einer modernen Bibelübersetzung zu lesen: "Die Konfirmanden haben zum erstenmal den Text verstanden. Aber der entrüstete Kirchenvorstand duldete in der nächsten Sitzung mit neun zu zwei Stimmen keine Abkehr von der alten Lutherbibel", seufzte er.

Was wäre mit der Reformation passiert im heutigen medialen Zeitalter? Hätten sich Luthers Thesen schneller verbreitet? Wohl nicht, denn so konstatierte der Bruddler: "Justin Bieber hat im sozialen Netzwerk Twitter 36 Millionen "Follower". Luther hatte damals, nach seiner Bibelübersetzung, drei. Dank Gutenberg und dem Buchdruck wurden es dann doch noch ein paar mehr." Nicht einmal in eine Talkshow würde er es mit seinem Anliegen, die Kirche zu reformieren, schaffen. "Denn Gott bringt keine Quote."

Vollends entsetzt war Martin Bruddler, als er im Religionsunterricht  mit den nur noch bruchstückhaften Kenntnissen der Sechstklässler konfrontiert war und diese zur Erheiterung des Publikums zum Besten gab. Zum Schluss meinte der Bruddler, alias Luther im Hinblick auf das im nächsten Jahr weltweit gefeierte Reformationsjubiläum: "Nein, wiederkommen werde ich nicht mehr. Wollt ihr eine neue Reformation, dann macht's selber." Martin macht's nicht noch mal.

Pfarrer Klaus-Dieter Gress dankte als Gastgeber seinem spitzzüngigen Haller Kollegen Wolfgang Bayer, der seit inzwischen seit 13 Jahren neben seinem Pfarrberuf als Kabarettist unterwegs ist und der Amtskirche den Spiegel vorhält. Ein besonderes Dankeschön galt dem Frauen-Frühstücksteam, das für die Bewirtung sorgte.

 

 

Ostern 2016

Osterfeiern


Mit der Feier der Osternacht um 5. 30 Uhr starteten wir in den Ostersonntag. Ein Feuer begrüßte die rund 30 Teilnehmer vor der Kirche. Dort erzählte Pfarrer Gress die Geschichte aus dem Blickwinkel von Petrus, der Jesus am Feuer im Hof des Hohepriesters verleugnete. Mit der Osterkerze zog die Gruppe in die dunkle Kirche, in der es diesmal wegen der Zeitumstellung ganz langsam dämmerte. Die Liturgie führte über zwei Stationen, wo es etwas zu tun gab, zum Abendmahl. Ganz besonders schön war es, wie sich das Licht von Handkerze zu Handkerze im Kirchenraum ausbreitete. Ein Osterfrühstück im Gemeindehaus rundete diesen frühen Ostermorgen ab.

Um 10 Uhr zogen die Kinder in die Kirche ein und brachten die Osterkerze mit. Der Gottesdienst stand im Zeichen der Kinder, waren doch zwei Tauffamilien da und lauschten auf die Ostergeschichte. Die Kinderkirchkinder schmückten das Osterkreuz mit Blumen. Es war in diesem Jahr aus dem Stamm des Christbaumes gezimmert. Der Posaunenchor begleitete zusammen mit der Orgel die Gemeinde beim Singen. Es waren schöne Osterfeiern genau drei Monate nach dem Christfest. Der nächste Höhepunkt werden die Konfirmationen sein.

25 Jahre Frühstückscafé für Frauen

Bilder vom Frühstücks-Café

Viele Jahre sind ins Land gegangen und wir werden immer älter. Ein guter Grund aufzuhören und ein guter Grund, finden wir, die vergangenen 25 Jahre Frauenkreis in Neckarrems noch einmal Revue passieren zu lassen, uns zu erinnern und noch einmal Freude aneinander zu haben.


Im Februar 1992 haben die damalie Vikarin Frau Reiner-Friedrich und Frau
Anneliese Löchner das „Kind aus der Taufe gehoben und ihm als abendliche Veranstaltung den Namen „Treffpunkt für Frauen“ gegeben, dies 10 Jahre lang. Danach startete ein neues Team und lud 15 Jahre zum „Frühstücks-Café für Frauen“ ein. Was waren unsere Ziele? Wir schrieben folgendes über uns:
„Wir sind ein offener Frauenkreis“


Frauen jeglichen Alters treffen sich regelmäßig zu vielfachen Veranstaltungen. Wir hören Vorträge, wir basteln, wir besichtigen, wir machen Ausflüge, wir tauschen uns aus, wir sind neugierig, wir sind interessiert, wir sind kritisch.
Dieser Leitlinie, so finde ich, sind wir treu geblieben. Ob an den Vormittagen oder an den Abenden: manche Themen zogen sich wie ein roter Faden durch das Programm: wie z. B. der Vertiefungsvortrag über das jeweilige Weltgebetstagsland (für uns mittlerweile eine halbe Weltreise. Biografien über besondere Frauen, Vorträge zu Lebensfragen, Tonen und Basteln mit Petra Geiger, Bibelerkundungen, ökumenische Themen, um nur einige zu nennen.
Bedingt durch die Programmgestaltung entdeckten wir überraschend im  und vor Ort bei uns wohnende Menschen mit besonderen Talenten und speziellem Fachwissen, die wir zu uns einluden oder sie besuchten. 
Auch im Frauenkreis  fand sich manches Talent , das unsere Abende/Vormittage bereicherte.


Alles in allem waren die 25 Jahre eine reiche Zeit der Begegnung, der Bildung und des Austausches. Darauf sind wir einwendig stolz , und in dieser Freude feierten wir noch einmal gemeinsam am 10. März 2016 fröhlich unser Jubiläum.

Für das Team: Antje Hüppop

Das Treffen wird nicht ganz aufhören. Drei bis viermal im Jahr möchten wir noch zusammenkommen.
Wir laden ein am Donnerstag, 30. Juni 2016, 10 Uhr;
   Treffpunkt um 9:30 Uhr beim Gemeindehaus-Parkplatz
   zum Besuch beim Tierhof Arche Noah

Konfirmandenfreizeit vom 19. bis 21. Februar 2016

Gruppenbild bei der Konfirmandenfreizeit in Fischbach

Die Konfirmandenzeit des Jahrgangs 2015/2016

Die Bilder sind von der Konfirmandenfreizeit im Februar 2016

Anfang Mai endet die Konfirmandenzeit für unsere Konfis, die im September 2015 begonnen hat. Auf dem Weg zur Konfirmation gab es einige Stationen.

 

 

Zum Beispiel den Konfitag in Ludwigsburg.  Da wurde zwischen den Gemeinden aus dem ganzen Bezirk Indiaka gespielt und ein Team aus Neckarrems erreichte das Finale.

 

 

Das gab es schon lange nicht mehr. Das Christbaumfest am Haus am Remsufer hat die Gruppe hervorragend bewirtet und freute sich über einen stattlichen Erlös für die Freizeitkasse.

 

 

Die Konfifreizeit Ende Februar verbrachten wir in Fischbach. Die Begegnungen mit deutschen und kanadischen Bibelschülern vom Bodenseehof haben alle begeistert. Es war ein Meilenstein, was wir in unserem Workshopgottesdienst zur Jahreslosung alles zusammengestellt und miteinander gefeiert haben.

 

 

Dann besuchten wir noch das Haus auf der Wart. Es gehört zur Karlshöhe und wir lernten dort einen ehemaligen Wohnsitzlosen kennen. Ich denke, diese Stationen werden die Konfirmanden nicht so schnell vergessen. Bei den beiden Konfirmationen können sie zeigen, was sie gelernt haben, denn es gab ja auch noch viele Mittwochnachmittage Unterricht im Gemeindehaus, vorbereitet von unserem Jugendreferent Lars Otte und Pfarrer Gress.

 

 

Am Sonntag, den ersten Mai werden konfirmiert: Tim Engel, Nico Greifendorf, Kevin Goretzky, Jonas Klar, Jonas Leutenecker, Noah Scholz, Vivien Schulz und Philipp Zdunek. Der Posaunenchor spielt im Gottesdienst.

 

Am Sonntag, den 8. Mai feiern ihre Konfirmation: Verena Gabler, Tobias Gollnisch, Giulia Koch, Isabel Mackamul, Ellen Obergfäll, Marius Spegel und Florentina Weiss. Gospel and more singt.

Eselfest am 24. Januar 2016

Bilder vom Eselfest

Eselfest am 24. Januar 2016


Am 24.01.2016 fand wieder das Eselfest im Gemeindehaus statt. Neben der Abgabe, der über die Advents-und Weihnachtszeit gefütterten Esel, wird immer auch noch über das aktuelle Projekt aufgeklärt.


Zu Beginn gab es Kaffee und Kuchen und es bestand die Möglichkeit zum regen Austausch. Im Anschluss wurde nochmals, mittels eines Filmes über die Situation der Bauern in Indien aufgeklärt. Ausgebeutet von großen Konzernen, die ihnen chemische Düngemittel, Pestizide und genetisch veränderte Reissorten verkaufen, überschulden sie sich oft und begeben sich in Zweifelhafte Vertragsverhältnisse. Ein weiterer Kurzfilm zeigte auf, wie Navdanya, der Projektpartner von Brot für die Welt, Auswege aus diesem Teufelskreis gewährt. Durch traditionelle, nachhaltige und ökologische Landwirtschaft und den Aufbau von Saatgut-Banken haben die Bauern wieder genug zum Leben und können von ihrer Arbeit ihre Familien ernähren.
Der Tag wurde mit einem gemeinsamen Gottesdienst zur Jahreslosung abgeschlossen.


Durch die 33. Aktion Esel wurde ein gutes Spendenergebnis erzielt. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an alle Spender, Helfer und Unterstützer der Aktion Esel.

Lars Otte